Schlagwort-Archive: Mantra

Gayatri und Maha Mrityunjaya Mantra

Mantren entfalten schöpferische, heilende und transformative Kräfte in uns. Es bedarf heilender Sätze aus heiligen (= heilenden) Worten, um den häufig aus den Fugen geratenen Geist (Manas) zu besänftigen. Besonders in turbulenten Zeiten kann die Anwendung von Mantren Ängste, Befürchtungen und Nervosität beruhigen und unser Gemüt stabilisieren.

Im Horoskop haben vor allem der Mond, die Mondknoten und die 27 Nakshatras einen direkten Bezug zu unserem „mind“: unserem Geist, Gemüt oder Citta (das „meinende Ich“ in den Yogasutren des Patanjali). Wir können mit speziellen Mantren gezielt schwierige Konstellationen in unserem Horoskop „behandeln“ (siehe die Planeten-Mantras). Wir können jedoch auch jenseits astrologischer Gegebenheiten Mantren täglich oder in schwierigen Lebenssituationen anwenden. Gerade in der heutigen Zeit schadet es nicht, wenn wir unserem Geist mit Hilfe von vedischen Mantras Ruhe und Ausgleich verschaffen. Weiterlesen

Das Mantra in der vedischen Astrologie

Das Wort Mantra (auch Mantram, wörtlich: „Instrument des Denkens, Rede“) besteht aus den Wortteilen man (denken; fühlen; wahrnehmen von „manas“: Denken; Verstand; das, was den Menschen ausmacht) und tram (helfende, schützende Kraft). Es handelt sich dabei um eine Wortfolge, oder auch nur um eine Silbe oder einen göttlichen Namen in der alten Sprache Sanskrit. Die Wiederholung eines Mantra bezeichnet man als Japa.

Om Mani Padme Hum am Wegesrand

Om Mani Padme Hum am Wegesrand

Es wird erzählt, dass indische Yogis als Meister der Kraft des Tones in der Lage gewesen seien, mit ihrer Stimme so stark gebündelte Töne hervorzubringen, dass sie Mauern einstürzen ließen. Noch sehr viel stärker soll die subtile Wirkung eines Mantrams auf das Bewusstsein und den Geist eines Menschen sein. Weiterlesen

Determination und Freiheit im Horoskop

Ein Vogel auf der Suche
nach seinem Käfig.
Franz Kafka

Der Astrologie wird gerne die Frage gestellt:

„Ist alles vorherbestimmt
oder sind wir frei in unseren Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten?“

Diese Art der Fragestellung impliziert bereits die Annahme, dass nur eine der beiden Antworten richtig sei: Entweder ist alles vorherbestimmt, oder wir haben einen freien Willen.

Vermutlich liegt die Wahrheit, wie so oft bei Entweder-Oder-Fragen, in der Mitte, in einem Sowohl als Auch. Wir sind determiniert UND wir sind frei. Weiterlesen

Saraswati – Göttin der Weisheit

Aum - Om

Aum – Om

24. Jan 2012 – 10:40:47

Die indische Mythologie erzählt, dass Brahma-Prajapati („Gott als Schöpfer“ oder „Herr der Geschöpfe„) aus den Urgewässern emporstieg. Er schwamm auf einem Lotosblatt, in anderen Erzählungen in einem goldenen Ei auf dem Urozean. Nach Tausend Götterjahren über den transzendenten Gott Narayana meditierend, begann Brahma sein Schöpfungswerk. Sein Körper teilte sich in eine männliche und eine weibliche Hälfte – Saraswati. Brahma vereinte sich mit Saraswati und es entstand Manu, der Stammvater der Menschheit. Es wird auch erzählt, Saraswati entstamme dem Mund des Brahma, als dieser die Welt durch seine schöpferische Rede (das Anstimmen des Lautes OM) erschuf. Weiterlesen