Ich und Selbst im Psychosynthese-Ei

Psychosynthese

12. Aug 2012 – 10:27:27

Dieser Text zielt nicht auf die endgültige Klärung der Begriffe Ich und Selbst. Es gibt verschiedene Modelle, die den Aufbau der individuellen Persönlichkeit, von Ich, Selbst, Bewusstsein und Unbewusstem aufzeigen. Sehr brauchbar scheint mir das „Ei“-Modell der Psychosynthese, das ich im Folgenden erläutern möchte und meine Schlussfolgerungen dazu ergänzen werde. Fast alle psychologischen Schulrichtungen haben Modelle des Aufbaus der menschlichen Persönlichkeit ausgearbeitet. Wir dürfen allerdings nie vergessen, dass dies Modelle sind, Landkarten, nicht die Landschaft selbst.

Psychosynthese-EiDie Astrologische Psychologie (Huber-Schule) basiert im Wesentlichen auf den Grundsätzen der Psychosynthese. In deren Modell, dem „Psychosynthese-Ei“, das der italienische Psychiater Roberto Assagioli in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt hatte, liegt das Ich (5) im Zentrum des Eies, inmitten mehrerer konzentrischer Kreise, die das Feld des Bewusstseins darstellen sollen: die in einem gegebenen Moment existierende Bewusstheit (4): Alles, was mir JETZT in diesem Moment bewusst ist. Dieses Bewusstseinsfeld mit dem Ich als zentralem Punkt liegt in der mittleren Ebene des Eies, dem Bereich des mittleren Unbewussten (2). Das mittlere Unbewusste umfasst alle Gemütszustände, Kenntnisse und Fähigkeiten, die wir willentlich und relativ mühelos in die Ebene des Bewusstseinsfeldes bringen können. Wir sind uns jetzt in diesem Moment nicht all der Dinge und Prozesse, die in uns ablaufen und potentiell vorhanden sind bewusst, doch wir können sie leicht „aktualisieren“, indem wir uns an sie erinnern oder sie uns vergegenwärtigen.

Die untere Schicht des Ei-Modells beinhaltet das tiefere Unbewusste (1). Hier liegt unsere psychische Vergangenheit: schon seit langer Zeit vergessene oder verdrängte Erfahrungen, an die wir uns nicht mehr erinnern, bzw. zu denen wir nur mit speziellen Methoden Zugang finden können. Hier haben auch all unsere „fundamentalen Antriebe“ ihre Heimat: der Überlebenstrieb, der Nahrungstrieb, auch Archetypen. Das tiefere Unbewusste beeinflusst das Bewusstseinsfeld, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Dieser Einfluss kann beherrschend werden, wenn er sich in Form von Ängsten, Phobien, Zwangsimpulsen und ähnlichem in unserem Leben manifestiert.

Das obere Drittel des Ei-Modells repräsentiert den Bereich des höheren Unbewussten, das „Über-Bewusstsein“ (3). Von hier stammen unsere „höheren“ Intuitionen und Inspirationen künstlerischer, philosophischer oder wissenschaftlicher Art. Es ist die Quelle „höherer“ (im Deutschen gibt es dazu das Adjektiv „vergeistigter“) Gefühle, z.B. der altruistischen Liebe, des Genies oder der meditativen Zustände der Kontemplation, der Erleuchtung und Ekstase. Hier liegen unsere latenten höheren psychischen und spirituellen Funktionen, über die wir (noch) kein Bewusstsein haben.

Wir können diesen drei Räumen des Unbewussten Zeitbegriffe zuordnen. Das tiefere Unbewusste ist unsere Vergangenheit, die uns zu dem/der werden ließ, der/die wir heute sind. Die Gegenwart, die wir in unserem Bewusstsein mehr oder weniger mühelos „aktualisieren“ können, finden wir im mittleren Unbewussten, und die Zukunft, die unser Potential beschreibt, zu dem wir uns hinentwickeln können, findet sich in der oberen Schicht des höheren Unbewussten.

Über allem thront das transpersonale, höhere Selbst. Dieses Selbst steht über oder jenseits des Bewusstseinsfeldes und der körperlichen, emotionalen und mentalen Zustände. Es wird davon nicht berührt. Das persönliche, bewusste Ich (5) wird als seine Widerspiegelung angesehen, als dessen „Projektion“ in den Bereich der Persönlichkeit.

Eingebettet ist das „Ei“ in den Raum des Kollektiven Unbewussten (7), das allen Lebewesen gemeinsam ist. Wir sind Teil eines kollektiven Bewusstseinsfeldes, das uns in der Regel unbewusst ist und das uns gleichzeitig prägt.

Wer ist es, der all diese Ebenen kennt? Das Selbst (im „Ei“ die Nummer 6). In den frühen Stadien der menschlichen Entwicklung ist das Bewusstsein um das Selbst noch nicht existent. Unsere Entwicklungsaufgabe besteht zunächst darin, es uns als Ich oder „personales Selbst“ bewusst zu machen. Mit zunehmender Bewusstheit geschieht zugleich deren Erweiterung. Diese Entwicklung findet ihren Höhepunkt in der Bewusstwerdung des transpersonalen, höheren oder „wahren Selbst“.

Ich liebe die Deutungsmethode der Astrologischen Psychologie ganz besonders aus dem Grund, weil sie meiner Erfahrung nach am besten diesen Bewusstwerdungsprozess beschreiben und Probleme, die auf diesem Weg auftreten können, erklären kann.

Das Psychosynthese-„Ei“ übertragen auf das Horoskop

Der Kreis in der Horoskopmitte symbolisiert das transpersonale Selbst, das alle Ebenen und Schichten kennt. Die indische Astrologie nennt dieses transpersonale Selbst Atman (auch Purusha), der eins ist mit dem kollektiven transpersonalen Selbst Brahman. In die christlich-neutestamentarische Terminologie lässt sich das wie folgt übersetzen:

Der Kreis in der Horoskopmitte ist der Sohn (Atman) des Vaters im Himmel (Brahman), die beide eins sind.

Dieses transpersonale, transzendente Selbst handelt nicht. Es schaut. Es ist der Zeuge, der Beobachter, der Wahrnehmende – das „schauende Selbst“. Es ist Bewusstsein, oder noch einfacher: SEIN. Als göttliches SEIN muss dieses Selbst nichts lernen oder entwickeln. Es IST vollkommen. Sonst wäre es nicht dem Göttlichen gleich.

Warum dieses SEIN nun auf die Idee kommt, oder gezwungen ist, sich in einen menschlichen Körper zu inkarnieren, habe ich (immer) noch nicht so recht verstanden. Die hinduistische und buddhistische Philosophie erklärt es mit Avidya, der Unwissenheit. Daneben nennt sie noch weitere Gründe: Asmita (Identifizierung, Ego), Raga (Wunsch), Dvesha (Abneigung) und Abhinivesha (Furcht). Die Yoga-Philosophie nennt diese fünf Eigenschaften Kleshas. Das sind Strukturen und Kräfte im menschlichen Geist, die die Wahrnehmung und die Handlungsweise des Menschen steuern und ihn immer wieder in Situationen bringen, die als leidvoll erfahren werden.

Asmita interessiert im Zusammenhang mit dem aktuellen Thema im Besonderen: Die Fähigkeit zur Identifikation, aus der das Ich (Ego) resultiert. Wir kamen als Kinder nicht mit einem Ich zur Welt, sondern wir lernten erst in unseren ersten zwei, drei Lebensjahren, von uns selbst in der ersten Person zu denken und zu sprechen, nachdem wir schrittweise einübten, uns mit bestimmten Haltungen zu „identifizieren“ (siehe Ich im Horoskop). Kinder lernen in erster Linie durch Spielen, Nachahmen und Kopieren, und ständig wurde uns in der Kindheit erzählt: „Ich bin die Mama, das ist der Papa, und du bist die Birgit (oder der Peter, der Klaus, die Susanne, welchen Namen auch immer man uns gegeben hat).“ Nach ein paar Jahren glauben wir das schließlich und sagen „Ich!“, wenn wir uns im Spiegel sehen.

Das Ich ist dreifacher Natur: es ist emotional – das Gefühls-Ich, es ist körperlich, denn wir spüren natürlich, dass wir einen Körper haben, und es ist auch mental, denn wir können denken, haben Ideen und Meinungen – das Denk-Ich. Dahinter steckt im Kern der Kreis in der Mitte, das Selbst, das durch das dreifältige Ich hindurchtönt. So gesehen dreht es sich beim Ich und beim Selbst um ein und dieselbe Sache, jedoch in unterschiedlichen Graden der Identifikation (Asmita).

Das „Spiel“

Der Kreis in der Horoskopmitte ist das beobachtende transpersonale Selbst, das sich mit bestimmten „Zuständen“ oder „Rollen“ identifizieren kann, zum Beispiel mit Gedanken, mit Gefühlen und mit Sinnesempfindungen (Körper). Im Horoskop sind dies die Planeten, wobei die Sonne speziell die Rolle des „denkenden Ichs“ repräsentiert, der Mond das „fühlende Ich“ und Saturn das „Körper-Ich“, das sich über Sinnesempfindungen manifestiert. Dem Selbst und den drei Ich-Planeten stehen darüber hinaus weitere Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung: Venus ermöglicht dem Selbst/Ich, aus dem Angebot der Welt das auszuwählen, was ihm schmeckt, was ihm wesensgemäß ist und ein Wohlgefühl vermittelt. Merkur hilft bei der Bewältigung logischer Denkprozesse, Jupiter verdeutlicht Sinnzusammenhänge und Mars vermittelt die nötige Schubkraft, um etwas in Bewegung zu setzen. Diese Planeten sind Werkzeuge, die das inkarnierte personale Selbst nutzt, um in der Welt zu agieren und zu reagieren. Sie sind die Spielfiguren, mit denen wir das Spiel des Lebens spielen. Das Aspektbild ist der Spielplan, der die möglichen Spielzüge anzeigt, die Tierkreiszeichen geben den Spielfiguren eine spezielle Farbe und die Häuser einen bestimmten Ort.

API-PlanetentafelWer erinnert sich nicht, wie er als Kind derart in sein Spiel vertieft war, dass „die Welt um ihn herum versank“? In gewisser Weise sind wir auch heute als Erwachsene noch dieses spielende Kind, das „die Welt“ vergessen hat, nämlich den Bewusstseinsraum, der unsere eigentliche Realität ist, unser wahres Zuhause. Um uns mit unserem Ursprung wieder zu verbinden, gilt es, die Identifikation mit den Planeten, mit deren „Zuständen und Haltungen“, mit den Funktionen und Rollen, die wir im Leben spielen, zurückzunehmen und uns mit dem wahren Selbst zu identifizieren. Es gibt einige astrologische Werkzeuge, die uns dabei unterstützen können, allen voran die drei geistigen Planeten.

Die drei in der Neuzeit entdeckten Planeten Uranus, Neptun und Pluto funktionieren aus Sicht der Astrologischen Psychologie auf der geistigen (spirituellen) Ebene, auf der Ebene des höheren Unbewussten oder des „überbewussten Raumes“. Das heißt, sie sind ursprünglich für diesen Wirkungsbereich vorgesehen. Uns Menschen ist die Freiheit überlassen, diese Fähigkeiten auch auf nicht angemessene Weise zu nutzen. Nicht angemessen ist für die geistigen Planeten die Ebene des „Personalen Selbst“: des Ichs oder Egos und damit egozentrischer (persönlicher) Motive. Wir Menschen nutzen diese Möglichkeiten heutzutage jedoch extensiv wie intensiv egomotiviert, und vergrößern damit den Leidenszustand, den Buddhisten und Hinduisten so gerne überwinden würden.

Wir nutzen zum Beispiel die schöpferische Intelligenz des Uranus, um Geld zu scheffeln, das unsere persönliche Sicherheit und unser körperliches Wohlbehagen vermehren soll auf Kosten unseres Nächsten, und uns in der Illusion gefangen hält, wir könnten unsterblich werden. Im Grunde ist Uranus jedoch die schöpferische Fähigkeit, die uns in Bereiche jenseits des Bekannten vorstoßen lässt, um Sicherheit und Wohlergehen für alle, für die gesamte Spezies Mensch und alles Leben auf der Erde zu verwirklichen. Uranus ist gleichzeitig die Instanz, die uns lehrt, dass es keinen wirklichen Tod gibt, dass nur die Formen vergehen und das SEIN ewig ist. Neptun ist die Fähigkeit zur bedingungslosen Liebe, zu der wir auf der persönlichen Ebene des Ichs mit dem Mond und seinem persönlichen Wunsch nach Geliebtwerden meist kaum fähig sind. Und Pluto nutzen wir in der Regel nicht dazu, unseren geistigen Atomkern, den Atman, der eins ist mit Brahman zu verwirklichen, sondern um uns in unserer „personal ego show“ zu profilieren und andere unsere Macht spüren zu lassen.

Nutzen wir jedoch die Möglichkeiten, die uns diese drei Planeten auf der geistigen Ebene anbieten, ohne unsere persönlichen Bedürfnisse damit zu stillen, kommen wir automatisch dem Kreis in der Mitte näher.

Das gleiche gilt für Planeten an den Talpunkten. Louise Huber nannte die Talpunkte im Häusersystem „Einstülpstellen zum inneren Zentrum“:

Talpunkte - Einstülpstellen zur KreismitteVom innersten Wesen bis zu den Talpunkten ist ein direkter Weg vorhanden. Ein dort stehender Planet wird vom Zentrum hell erleuchtet und ist eine wichtige verbindende Wesenskraft. Wenn z.B. der Uranus am Talpunkt eines Hauses steht, so kann er direkt erreicht werden, das höhere Denken wirkt sich stark aus, und die meditative Annäherung an das Wesenszentrum wird zum leicht begehbaren Weg. Wenn z.B. Saturn direkt von den Energien des Selbst erreicht wird, also wenn er am Talpunkt steht, dann gibt das beim Übergang des Alterspunktes meistens eine verzweifelte Situation entsprechend dem Hausthema. Der Saturn tritt dann als Hüter der Schwelle auf, der den Tod alter Formen verlangt, was oftmals unfasslich und sehr schmerzlich ist. Kristallisierte Verhaltensweisen werden korrigiert und aufgelöst, oftmals zerstört, damit wieder eine harmonische Entwicklung möglich ist.
(Bruno und Louise Huber: Lebensuhr im Horoskop III)

In der heutigen Literatur wird die Rückkehr zu unserem Ursprung, zum Kreis in der Mitte, oft als schmerzhaft und leidvoll beschrieben. Schmerzhaft ist dies aus der Perspektive des personalen Ichs, des „Egos“. Das Ich, im Grunde ein erlerntes Konstrukt, hat Angst vor seiner totalen Vernichtung. Aus der Perspektive des Selbst, des SEINS, wird nichts beurteilt. Wir können davon ausgehen, dass jedes Urteil, jede Bewertung in angenehm oder unangenehm, in gut oder schlecht, in schmerzvoll oder nicht schmerzvoll aus der Sphäre des identifizierten personalen Selbst, d.h. vom „Ich“ stammt, und mit der Sicht des Höheren Selbst sehr wenig zu tun hat. Deshalb die Empfehlung des Neuen Testaments, „nicht zu richten (urteilen), damit wir nicht gerichtet werden“. Denn sobald wir bewerten und urteilen, sind wir ich-identifiziert und nicht „im SEIN“. Die Perspektive des transpersonalen Selbst ist für uns zunächst unbekannt und ungewohnt. Wir haben all das als Kind nicht gelernt und nicht eingeübt. Und was Hänschen nicht lernt… fällt Hans noch schwerer.

Eckhart Tolle

Die Rückverbindung mit dem Kreis in der Mitte ist ein zentrales Thema in den Büchern und Vorträgen von Eckhart Tolle. Ich lege sie den Lesern des Starfish-Blogs wärmstens ans Herz. Tolle kommt angenehmerweise ganz ohne komplizierten Fachjargon aus und kann uns die zeitlose Wahrheit in einfachen, leicht verständlichen Worten vermitteln.

Mondknotenhoroskop

Mondknotenhoroskop

Seinem ersten Buch Jetzt! Die Kraft der Gegenwart stellt Tolle sein eigenes Erleben des „in eine Leere hineingesaugt werden“ voran. Es passierte eines Nachts, nicht lange nach seinem 29. Geburtstag. Leider ist Tolles Geburtszeit nicht bekannt, aber wir API-Astrologen haben das Mondknotenhoroskop, das relativ unempfindlich auf genaue Geburtszeiten ist. Lediglich die Gradposition des Mondes kann variieren, ist hier aber in jedem Fall im Zeichen Stier. Am 17. März 1977, Eckhart Tolle Mondknoten-Alterspunktknapp vier Wochen nach seinem 29. Geburtstag, stand Tolles Mondknoten-Alterspunkt in exakter Opposition zu Uranus. Im Herbst zuvor stand der Bewusstseinsfokus (eine Bezeichnung für den Alterspunkt) außerdem in Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum und mit Jupiter, was die große initiatorische Erfahrung im Frühjahr 1977 innerlich vorbereitet haben mag. Vielleicht steht Uranus auch in Tolles Grundhoroskop an einem Talpunkt, was die Wirkung dieses Aspekts des Mondknoten-AP noch verstärken würde.

Um zu unserem Ursprung zurückkehren zu können, müssen wir uns überhaupt erst von ihm entfernt haben. Wir müssen in der Welt gewesen sein, unsere Ich-Werkzeuge hier erlernt, perfektioniert und in der Lebenspraxis angewendet haben. Wenn wir uns in diesem Prozess nicht übermäßig mit ihnen identifiziert haben, ist im Grunde alles paletti. Manch einer lernt jedoch nicht den angemessenen Gebrauch seiner Ich-Funktionen. Er kommt mit dem Leben nicht zurecht, sieht sich benachteiligt, zu schwach, zu ängstlich oder er fühlt sich ständig angegriffen und in Verteidigungsposition. Wieder andere leiden an einer Art „übersteigertem Ich“, am Irrsinn des Ich-Wahns, der heute ganz modern und selbstverständlich scheint. In extremer Ausprägung bezeichnen wir solche Menschen als psychisch krank, als neurotisch oder psychotisch. Manche haben glücklichere Voraussetzungen und lernen die Spielregeln von Anfang an müheloser, verlaufen sich vielleicht aber im Laufe ihres Lebensweges und vergessen im lauten Getriebe der Welt ihre Herkunft.

Wenn wir in unser „Spiel“ hier in der Welt zu sehr vertieft sind und unseren Ursprung, unsere wahre Natur, das SEIN, vergessen haben, können wir, die „verlorenen Söhne und Töchter“, uns irgendwann wieder auf den Weg „zurück in des Vaters Haus“ machen – dem Kreis in der Horoskopmitte. Wir können jederzeit den ersten Schritt tun und werden dort immer willkommen sein. Am Ziel angekommen gibt es ein großes Fest, wie uns das biblische Gleichnis vom Verlorenen Sohn verspricht.. Bis dahin spielen wir unser Spiel, so gut es geht. Dabei kann uns die Astrologie helfen. Ganz besonders eine Astrologie, die diesen Entwicklungsweg aufzeigen kann, zum Beispiel die Astrologische Psychologie.

Nach diesen Erklärungen, was ich unter dem Kreis in der Horoskopmitte verstehe, werde ich mich in späteren Beiträgen zum Thema „Ich und Selbst“ wieder mehr dem „Spiel“ und seinen „Spielfiguren“ widmen: den Planeten im Horoskop.

Lese-Tipps:
Bruno und Louise Huber: Transformationen – Astrologie als geistiger Weg. API-Verlag
Bruno und Louise Huber: Planeten als Funktionsorgane. API-Verlag
Eckhart Tolle: Jetzt! – Die Kraft der Gegenwart. Verlag J. Kamphausen
Swami Vivekananda: Jnana-Yoga
Texte und Artikel zur Psychosynthese auf aeon – Zentrum für Psychosynthese und ganzheitliches Heilen

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