Geschichte des Internets

Das Internet ist ein Kind des Kalten Krieges, als Mittel ersonnen, um auch nach einem Atomschlag Russlands das große Amerika zumindest auf dem Informationswege vernetzt halten zu können. Erste Ideen, dies mithilfe von Computern zu bewerkstelligen, entwickelten sich mit Plutos Ingress in das Zeichen Jungfrau 1956. Als Uranus sich 1962 dazugesellte, nahm die Entwicklung Fahrt auf. Es wurden Visionen (!) entwickelt, die die Marschrichtung vorgaben. In diesen Jahren wurde das Internet als Idee geboren. Es fehlte allerdings noch die passende Hardware, denn Computer waren damals mindestens so groß wie eine Waschmaschine und so langsam wie eine Schnecke. 

Intergalactic Computer Network

Licklider Ortshoroskop mit AP für August 1962

Licklider Ortshoroskop mit AP für August 1962

J.C.R. Licklider (Fische-Sonne), kurz „Lick“ genannt, war ein amerikanischer Psychologie-Professor. Er prägte die Frühzeit der US-amerikanischen Informatik, indem er in leitenden Positionen des US-Verteidigungsministeriums neue Richtungen in der Hardware- und Software-Entwicklung aufzeigte. Licklider arbeitete während des Kalten Kriegs u. a. am Project SAGE, dem computerbasierten Luftverteidigungssystem der USA. Im August 1962 beschrieb er in Zusammenarbeit mit weiteren Experten in einer Reihe von Notizen ein globales Computer-Netzwerk (er selbst nannte es „Intergalactic Computer Network“), das bereits nahezu alle Ideen enthielt, die heute das Internet kennzeichnen. Im Oktober 1962 bot ihm daraufhin der Direktor der ARPA (Department of Defense Advanced Research Projects Agency) an, eine Forschungsabteilung aufzubauen und zu leiten. Licklider wechselte zur ARPA und gründete das Information Processing Techniques Office (IPTO).

Ein universelles Netzwerk

Licklider Ortshoroskop mit AP April 1968

Licklider Ortshoroskop mit AP April 1968

Im April 1968 veröffentlichte Licklider zusammen mit Robert Taylor einen weiteren wegweisenden Artikel. Beschrieben wird darin ein künftiges universelles Netzwerk, das nicht nur der Übermittlung von Daten dient, sondern auch als ein Werkzeug, dessen Wert darin besteht, neue Informationen durch die Interaktion mit seinen Nutzern zu erzeugen. Jeder Nutzer („Netizen“ = „Netzbürger“) trägt in seiner Interaktion demnach mehr zur virtuellen Gemeinschaft („community“) bei, als er von ihr nimmt. So entsteht in der Gemeinschaft etwas wesentlich Machtvolleres und Nützlicheres, als dies ein Einzelner allein bewerkstelligen könnte.

Das Ortshoroskop für Lickliders damaligen Aufenthaltsort Cambridge (Massachusetts) zeigt aufschlussreiche Alterspunktaspekte: Im August 1962 stand der Alterspunkt in Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum (GZ), sechs Jahre später im Halbsextil zum losgelösten Uranus. Im Mondknotenhoroskop lief der Alterspunkt über Pluto und bildete ein Quadrat zum Supergalaktischen Zentrum (SGZ), sechs Jahre später ein Halbsextil zu Pluto und ein Trigon zum SGZ.

ARPANET

Erste Verbindung im ARPANET (Sender)

Erste Verbindung im ARPANET (Sender)

Das bekannteste und erfolgreichste ARPA-Projekt ist das ARPANET, aus dem das heutige Internet hervorging. Es sollte ein dezentrales Netzwerk geschaffen werden, das unterschiedliche US-amerikanische Universitäten, die für das Verteidigungsministerium forschten, miteinander verband. 1969 vernetzte das ARPANET zunächst zwei Rechnerknoten der University of California Los Angeles (UCLA) und des Stanford Research Institute (SRI) in Menlo Park (am 29. Oktober 1969, 22.30 Uhr, Los Angeles bzw. Menlo Park).

Im Horoskop des Absendens der ersten Internetnachricht steht der Aszendent in der Zeichengrenze Krebs/Löwe. Es geschieht etwas vollkommen Neues. Diese Zeichengrenze markiert den Raum der Ekliptik und der Sternbilder, an dem sich das GZ und der Frühlingspunkt alle 25700 Jahre scheinbar treffen. Der zweite Treffpunkt liegt gegenüber in der Zeichengrenze Steinbock/Wassermann. Diese Achse ist eine Art virtueller galaktischer Kreuzungspunkt, aus dem sich die Domizile der sieben klassischen Planeten ableiten lassen.

AC-Herrscher Mond steht auf der 12. Hausspitze. Das Kontakt-Ich ist hier durchaus in Kontakt, weil es sich auf der Kontaktebene (Häuser 12/1 und 6/7) befindet, und zwar im 12. Haus in „grenzenlosem“ Kontakt mit dem „Großen Ganzen“, also potentiell mit allen. Mit Saturn, Sonne und Uranus bildet der Mond eine Deco-Figur. Versteht man sie als Decoder, ist ihr die Fähigkeit eigen, „verschlüsselte Botschaften in Klartext umwandeln zu können. Sie macht für Kanäle empfänglich, so dass man über Dinge Bescheid weiß, die anderen nicht bekannt sind.“ (Michael Huber in Aspektbild-Astrologie).

"Galaktisches" Fünfeck

„Galaktisches“ Fünfeck

Merkur bildet mit dem kleinen Talentdreieck aus Mars, Neptun und Pluto eine Detekt-Figur. Zur Außenwelt zeigt es eine „blau-grüne“ Haltung, ist sensitiv und empfangend und erscheint damit harmonisch, beruhigend, manchmal fast heilend. Im Innern der Figur kreuzen sich jedoch ein blauer und ein roter Aspekt. Der Planet an der rot-grünen Spitze passt jedoch nicht ganz zum harmonischen Gesamteindruck. Er ist reizbar, nervös, fast nörgelnd. Er hat die Fähigkeit, „trotz aller Stimmigkeit und Ordnung in seiner Umwelt die Fehler, Lügen und Unsauberkeiten einer Sache zu finden“ (Michael Huber).

Zeichnet man die Aspekte zum GZ ein (Orb 1,5°), entsteht eine doppelte Detekt-Figur. Das GZ nimmt die Position der zweiten rot-grünen Spitze ein, die durch das Sextil zwischen Merkur und dem GZ seine kritische und nörgelnde Qualität verliert. Im Innern des Fünfecks kreuzen sich zwei Quadrate, wie bei der Schild- und der UFO-Figur. Man könnte das Schild als supersensitives Schild sehen, oder als ein überdimensionales Radioteleskop, das mit vier grünen Aspekten seine „dynamische Stabilität“ durch seine außerordentliche Wachsamkeit bezieht. Im Brennpunkt Neptun bündeln sich die empfangenen Informationen.

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Vinton Cerf Ortshoroskop 1983

In den folgenden zwei Jahrzehnten wurde das ARPANET kontinuierlich verbessert und ausgebaut, um damit in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Informationen übermitteln zu können. Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung des TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) am 1. Januar 1983. Gleichzeitig wurde die Hardware immer geeigneter für das Projekt Internet, weil die Geräte immer kleiner und schneller wurden. Mikroprozessoren machen dies seit 1971 möglich. Neptun trat im Jahr zuvor in das Zeichen Schütze ein. Steve Jobs (Fische-Sonne und Jungfrau-AC) hatte in diesem Jahrzehnt die Vision eines „personal computer“: handlich, klein, effizient, ästhetisch und funktionell. Uranus trat 1981 in das Zeichen Schütze und konnte gemeinsam mit seinem Kollegen Neptun das Schütze-Feld „beackern“. Zum Ende des Kalten Krieges, mit dem alles begann, standen Uranus und Neptun in Steinbock. Die Visionen und Ideen, die in den veränderlichen Zeichen entstanden, konnten nun materialisiert, „verwirklicht“ werden.

WWW – WorldWideWeb

Berners-Lee Ortshoroskop AP 1989

Berners-Lee Ortshoroskop AP 1989

Weiter geht die Geschichte des Internets in Europa. Der Engländer Tim Berners-Lee (Sonne in Zwillinge) spielte schon als Kind mit Computern. Seine Eltern, studierte Mathematiker, waren an der Entwicklung eines Röhrencomputers (Manchester Mark I) beteiligt. Er studierte Physik und begann 1984 seine Tätigkeit am CERN in Genf. Am 12. März 1989 schlug er dort ein Projekt vor, das auf dem Prinzip des Hypertextes beruhte und den weltweiten Austausch sowie die Aktualisierung von Informationen zwischen Wissenschaftlern vereinfachen sollte.

Ortshoroskop 1990

Ortshoroskop 1990

In der Folgezeit entwickelte Berners-Lee die Seitenbeschreibungssprache HTML, das Transferprotokoll HTTP, die URL, den ersten Browser WorldWideWeb und den ersten Webserver. Am 24.12.1990 um 22.30 Uhr wurde der erste Webserver am CERN in Betrieb genommen. Dies war die Geburtstunde des World Wide Web (weltumspannendes, globales Netz).

Berners-Lee Mondknotenhoroskop

Berners-Lee Mondknotenhoroskop

Tim Berners-Lee hat leider keine Kenntnis seiner Geburtszeit. Das Ortshoroskop für CERN in Genf ist jedoch eine sehr aussagekräftige Alternative. Der Orts-AP lief über das GZ und den Mondknoten, als Berners-Lee 1984 seine Tätigkeit am CERN aufnahm. Im März 1989 könnte der Orts-AP über den Radix-Mond gelaufen sein, falls Berners-Lee in der Mittagszeit geboren wurde. Als er an Heiligabend 1990 den ersten Webserver in Betrieb nahm, stand der Orts-AP in Opposition zu Uranus, im Quadrat zu Neptun, im Quincunx zu Pluto und im Halbsextil zum GZ. Der Mondknoten-AP stand in Konjunktion zu Merkur. Nicht nur das Galaktische Zentrum spielt eine dominante Rolle in Berners-Lees Horoskop. Der erste Kreuzungspunkt K1 des Ortshoroskops für Genf liegt auf 2° Waage. Er entsteht durch das Zusammentreffen des Orts-AP und des Mondknoten-AP. Dieser Kreuzungspunkt steht auf dem Supergalaktischen Zentrum und der Galaxie M49.

Erster Webserver 1990

Erster Webserver 1990

Was lässt sich über das Horoskop des WorldWideWeb sagen? Die Struktur des Aspektbildes ist dreieckig und linear. Die Grundmotivation ist damit dynamisches Lernen, Kontakt und Kommunikation. Die Bewusstseinslage ist dynamisch auf das Erkennen von Beziehungen zwischen Dingen und Wesen ausgerichtet, um daraus Sinn und Bedeutung abzuleiten. Der Kontakt-Planet Mond steht acht Bogenminuten von der „kosmischen Spalte“ entfernt noch im Hauptachsenzeichen Fische.

Das Aspektbild ist schwach kohärent und neigt in Überforderungssituationen zur Inkonhärenz und Zersplitterung. Das Bewusstsein zerfällt dann in einen zielorientierten Teil (Strichfigur) und in einen rein kommunikativen Teil, dessen Motivation die Suche nach Kontakt und das Verstehen der Hintergründe und Zusammenhänge (Dreiecke) ist, dem jedoch der Zugang zur Zielorientierung der Strichfigur fehlt. Das Dreieck redet, während die Strichfigur zwischen Pluto, Venus und Jupiter „im Hintergrund“ ihre eigenen Ziele verfolgt. Jupiter auf der 12. Hausspitze betont außerdem das visuelle Bild in der globalen Kommunikation. Die Übermittlung und Darstellung von Bild und Video ist technisch erst mit dem WorldWideWeb möglich geworden.

Die Farbigkeit ist vorwiegend blau-grün, wobei der Grünanteil überproportional ist. Ein Übermaß an grünen Aspekten erzeugt Unrast und Labilität; man ist ständig auf der Suche. Beide Hauptachsen liegen in veränderlichen Zeichen. Die Information ist wichtig, das Verbindende und das die Information Übermittelnde. In der Tiefe des veränderlichen Prinzips geht es jedoch um Liebe und um Sinn. In der Esoterik steht das veränderliche Prinzip unter dem Einfluss des 2. Strahls der „Liebe und Weisheit“. Alles bezieht sich auf Kontakt, auf Liebe und Verstehen, den Grundqualitäten der „Seele“. Durch das Internet wird der gesamte Erdball von der Qualität des 2. Strahls durchdrungen. Tatsächlich erschwert das Informationszeitalter diktatorische Unterdrückung. Es kann jedoch schnell selbst zum Problem werden. Wie bei jeder Erfindung und Entdeckung kommt es auf die Menschheit an, wie intelligent und dem Ganzen förderlich sie ihre eigenen Schöpfungen nutzt.

41Die veränderlichen Zeichen und der Lauf der geistigen Planeten durch Jungfrau und Schütze spielten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Internets. Im Grunde genommen bereitete bereits die Konjunktion von Neptun und Pluto 1892 im Zeichen Zwillinge das kommende Informationszeitalter vor. Die geistigen Planeten reizen das menschliche Bewusstsein an und bringen dort Ideen und Visionen zum Vorschein, die die Entwicklung der Menschheit als Ganzes vorantreiben. Als Pluto 1996 in das Zeichen Schütze eintrat, wurde das Internet zum Massenphänomen.

Die Menschen, die entscheidenden Anteil an der Entwicklung des Internets hatten, sowohl was die Hardware als auch die Software anbelangt, erlebten in entscheidenden Phasen häufig markante Auslösungen in Verbindung sowohl mit dem GZ als auch dem SGZ. Sehr häufig stehen außerdem ihre Sonnen in veränderlichen Zeichen. Lickliders Vision eines „Intergalactic Computer Network“ konnte realisiert werden, weil viele Menschen weltweit an dieser Idee gearbeitet haben und dies immer noch tun.

Literatur:
Bruno, Louise und Michael Huber: Aspektbild-Astrologie. API-Verlag
Bruno und Louise Huber: Astrologie und die Sieben Strahlen. API-Verlag
Wikipedia: Internet WWW World Wide Web

Daten:
C. R. Licklider * 11.03.1915 in St. Louis, Missouri; † 26.06.1990 in Arlington, Massachusetts
Wesley Allison Clark * 10.04.1927 in New Haven, Connecticut; † 22.02.2016
Robert W. Taylor * 10.02.1932
Vinton „Vint“ Gray Cerf * 23.06.1943 in New Haven
Raymond S. Tomlinson * 2.10.1941 in Amsterdam, New York; † 5.03.2016 in Lincoln, Massachusetts
Robert E. Kahn * 23.12.1938 in New York City
Steve Jobs * 24.02.1955 in San Francisco; † 5.10.2011 in Palo Alto
Tim Berners-Lee * 8.06.1955 in London
Robert Cailliau * 26.01.1947 in Tongeren (Belgien)

Ein Gedanke zu „Geschichte des Internets

  1. Vinzent Liebig

    Hi Birgit, schön,

    dass Du das WWW noch mal aufbringst, das Bild überzeugt, Jupiter als Herrscher der Sonne in 12 und DC Fische ist das Thema des Globalen, des Grenzenlosen sehr deutlich angesprochen. Ich bin übrigens auch der Ansicht dass die Neptun/Pluto-Konjunktionen als historische Horoskope sehr bedeutungsvoll sind, vielleicht könnte man sie als Bilder der jeweils gegebenen unterbewussten oder universellen (= Neptun) Mentalität, Glaubenssysteme und geistigen Ausrichtung (= Pluto) verstehen.

    Alles Gute
    Vincento

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