14. Mär 2010 – 16:22:06
Das veränderliche Zeichen Fische repräsentiert eine Phase des Übergangs. Das Alte geht zu Ende, das Neue hat sich noch nicht manifestiert, ist noch nicht geboren. Die Welt hängt in einem Schwebezustand. Man weiß in den Fischen, dass ein Zyklus sich dem Ende neigt und dass danach „etwas“ kommt, aber man weiß nicht genau was, hat keine Sicherheit, kann sich nirgends festhalten, denn all das, woran man sich festhalten würde, nähme man als möglicherweise unnötigen Ballast mit in den neuen Zyklus.
Die christliche Kirche würdigt diese Zeit des Übergangs mit der 40tägigen Fastenzeit vor dem Osterfest, das immer am Sonntag nach dem ersten Widder-Vollmond gefeiert wird. Beim Fasten enthält man sich der Nahrung, in manchen Religionen oder Kulturkreisen sogar der Flüssigkeitsaufnahme während eines bestimmten Zeitraums. Man übt sich in der Loslösung von weltlichen Genüssen in dem Glauben, so der Seele und vor allem Gott näher kommen zu können.

