Motivationskräfte im Horoskop

10. Jan 2013 – 11:00:17

In der Astrologischen Psychologie spielt das Thema Motivation eine sehr wichtige Rolle: die Frage, warum wir tun, was wir tun. Wünsche können zu Zielen werden, die wir erreichen wollen. Wir sind motiviert, das Ziel zu erreichen. Das Motiv kann auch von Harmonie, Sicherheit, Liebe und Zuwendung handeln. Es kommt darauf an, WAS uns zu einer Bewegung motiviert.

Der Schweizer Astrologe Bruno Huber erkannte in den drei Kreuz-Qualitäten Kardinal, Fix und Veränderlich grundlegende Motivationskräfte.

Drei Kreuz-Qualitäten

Motivationen der Planeten

Die kardinal motivierten Planeten Sonne, Mars und Pluto funktionieren leistungsorientiert. Sie wollen Ziele erreichen, Probleme „in Angriff“ nehmen und bewältigen, Impulse setzen.

Die fix motivierten Planeten Saturn, Venus und Uranus werden durch das Motiv Sicherheit in Bewegung gesetzt. Sie wollen einen harmonischen, ruhigen Endzustand erreichen, suchen im Grunde das Paradies bzw. paradiesische Verhältnisse, wo Milch und Honig fließen und ihnen die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Dem fixen Prinzip geht es immer auch um den Genuss, um die Substanz, die ewig bestehen und nie vergehen soll. Dafür setzen sie alle Hebel in Bewegung.

Die veränderlich motivierten Planeten Mond, Merkur, Jupiter und Neptun wollen weder Ziele erreichen noch suchen sie nach Sicherheit. Sie wollen einfach nur Verstehen, den Sinn erkennen, interessieren sich für die Zusammenhänge, sind auf der Suche nach Liebe, und das möglichst zweckfrei.

Aspektbild als Grundlebensmotivation

Figur-TypenDie Grund-Lebensmotivation, der hauptsächliche Lebensantrieb eines Menschen, kann anhand der Form und Farbigkeit des Aspektbildes ermittelt werden. Hier gilt, dass ein lineares Aspektbild (ohne geschlossene Figuren) im Leben vorwärts stürmt um ein Ziel zu erreichen, und ist es erreicht, sich neue Ziele sucht.

Ein vier- oder mehreckiges Aspektbild kann ähnlich aktiv werden wie das kardinal motivierte lineare, aber hier motiviert der zu erreichende harmonische Endzustand, die Fülle und der Genuss, der mit dem Erreichen des Ziels verbunden sein muss.

Das dreieckige Aspektbild will weder immer neu gesteckte Ziele noch einen harmonischen Endzustand erreichen, sondern es interessiert sich für den Sinn hinter allen Erscheinungen, es will mehr über andere Menschen und die Welt erfahren, es will lernen, will sein Bewusstsein ausdehnen – einfach so, ohne „Hintergedanken“ des Strebens nach Macht und Einfluss (das wäre das kardinale Prinzip) oder des Nutzens und des Profites (das fixe Prinzip). Es geht dem veränderlichen Typus einfach um Lernen und Kontakt um des Lernens und des Kontakts willen.

Grafische Struktur Aspektbild

Diese Idee der antreibenden Kräfte ist eine sehr alte, die sich bereits in alten vedischen Texten findet. Dazu in Kürze mehr…

Lese-Tipp:
Bruno, Louise und Michael Huber: Aspektbild-Astrologie. API-Verlag

Grafiken:
API Bild Archiv und eigene Bearbeitungen

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