Archiv der Kategorie: Esoterische Astrologie

Wassermann


♒ & Die elfte Arbeit des Herkules

Wassermann ist das Zeichen der Polarität. Polarität besagt, dass jeder Aspekt dieser Welt aus einem Gegensatzpaar besteht: hell – dunkel, kalt – heiß, schwarz – weiß, Mann – Frau, Liebe – Hass, arm – reich, krank – gesund, u.s.w., wobei keine Wertung vorgenommen wird. Kein Pol ist gut oder schlecht. Die Pole sind die zwei gegenüberliegenden Enden derselben Sache, untrennbar zu einer Einheit verbunden. Sie bedingen einander. Es gibt keinen Tag ohne Nacht, kein heiß ohne kalt, keine Armut ohne Reichtum. Erst durch die Polarität wird Vielfalt möglich. Sie eröffnet einen Handlungsspielraum mit unendlichen Möglichkeiten.

Der Gedanke der Polarität kommt bereits im Wassermann-Symbol der zwei übereinander liegenden Wellenlinien zum Ausdruck. Ein bewegtes Unten steht einem bewegten Oben gegenüber. Wir denken spontan an die Tabula Smaragdina des Hermes Trismegistos, die Grundlage allen astrologischen Denkens: Wie oben, so unten. Die untere Wellenlinie entspricht dem Irdischen (oder Materiellen), die obere dem Himmlischen (oder Spirituellen).

Die esoterische Konstitution des Menschen setzt sich zusammen aus Körper, Seele und Geist. Alice Bailey differenziert diese Dreiheit: die irdische Persönlichkeit, die zunächst einmal einen physischen Körper hat (Saturn), und außerdem aus Gefühlen und Emotionen besteht (Mond) sowie dem Denken und der Vernunft (Sonne). Diese irdische Persönlichkeit ist die untere Wellenlinie des Wassermann-Symbols. Ihr gegenüber steht das Höhere oder Wahre Selbst (die unsterbliche Seele), die auch wieder dreifacher Natur ist (Wille, Liebe und schöpferische Intelligenz, analog zu Pluto, Neptun und Uranus). Das ist die obere Wellenlinie des Wassermann-Symbols.

Diese Polarität spiegelt sich auch in den Zeichenherrschern des Zeichens Wassermann wider. Auf der exoterischen Ebene der Persönlichkeit herrschen Saturn und UranusWeiterlesen

Der geistige Entwicklungsweg in den zwölf Zeichen

3. Jan 2011 – 13:04

Der Bedeutungsgehalt der zwölf Tierkreiszeichen kann anhand von sieben Punkten beschrieben werden.

Zunächst einmal ist da das Symbol, mit dem wir das Zeichen darstellen. In den meisten Fällen bringt es eine wesentliche Grundqualität des Zeichens zum Ausdruck.

Die Kreuzqualität (kardinal, fix oder veränderlich) gibt uns Aufschluss über die grundlegende Motivation des jeweiligen Zeichens, das Temperament (Feuer, Erde, Luft oder Wasser) über die Art und Weise des Vorgehens, über die Verhaltensweise. Weiterlesen

Löwe


Bei dynamischer Betrachtung der zwölf Tierkeisqualitäten können wir in jedem einzelnen Zeichen einen Entwicklungsprozess erkennen, der den Menschen auf einem spezifischen Entwicklungsweg voranschreiten lässt. Dabei geht es im eigentlichen Sinne um eine Bewusstseinserweiterung, um Transformation. Die Bewussteinserweiterung verläuft von der materiellen, vordergründigen, ereignis- oder erfolgsorientierten Ebene (exoterischer Zeichenherrscher) über den Krisenmechanismus des gegenüberliegenden Zeichens (Achsenpolarität) hin zum esoterischen Herrscher, der nur auf einer höheren, mentalen Bewußtseinsebene funktioniert.

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