Archiv der Kategorie: Mondknotenhoroskop

Hermann Hesse – Suchender und Bekennender

06. Aug 2012 – 22:11:10

Vor 50 Jahren, am 9. August 1962, starb Hermann Hesse, der Dichter, Phantasiemensch, Morgenlandfahrer und Glasperlenspieler. Er selbst schreibt über das Sujet seiner Werke:

Mein Thema ist, das Stück Menschentum und Liebe, das Stück Triebleben und Sublimierungsleben darzustellen, das ich aus meiner Natur heraus kenne, für dessen Richtigkeit, Aufrichtigkeit, Erlebtheit ich einstehen kann.

Es geht Hesse um den inneren Menschen, das eigene Wesen, dessen Selbstdarstellung und Analyse, die Auseinandersetzung mit dem Innen und Außen.  Weiterlesen

Reinkarnation & Mondknotenhoroskop – Hape Kerkeling

29. Apr 2012 – 16:44:45

Im Tithi Ashtami, dem achten lunaren Tag, wird so manches Unerledigte zutage gefördert. Meist Dinge, die wir verdrängt haben. Da der Mond Symbol für unseren Geist (mind) ist, den ruhelosen Affen  in Swami Vivekanandas Buch Raja Yoga, kommen die unerledigten Themen unseres Unbewussten zum Vorschein – astrologisch-psychologisch Themen des Mondknotenhoroskops.

Letzte Woche war ich auf der Suche nach Geburtsdaten von Axel Springer, was mich auf die Webpräsenz seiner bekanntesten Schöpfung, die BILD-Zeitung führte. Dort entdeckte ich einen Artikel, den ich in diesem Blatt nicht vermutet hätte: Der deutsche Komiker Hape Kerkeling schildert dort detailliert seine Erinnerung an seine letzte Inkarnation als junger Franziskanermönch in Polen während des 2. Weltkriegs.

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Mondknoten-Alterspunkt und Kreuzungspunkt

17. Apr 2012 12:54:34

Der Alterspunkt im Mondknotenhoroskop

Der Mondknoten-Alterspunkt (MKH-AP) zeigt unterschwellige Bewusstseinsprozesse, die aus dem Bereich des Unbewussten bzw. der Schattenpersönlichkeit stammen (oder aus früheren Leben, wenn man von der Reinkarnation als Hypothese ausgeht). Dabei kann es sich um eigentümliche Phantasien oder Träume handeln, seltsam anmutende „Zufälle“ oder Synchronizitäten, oder um ungewöhnliche persönliche Reaktionen auf das aktuelle Geschehen, die ihren Ursprung im Unbewussten (in der Schattenpersönlichkeit) haben. Oft werden uns diese Zusammenhänge erst später – wenn überhaupt – klar. Nicht jeder Aspekt des MKH-AP macht sich im Tagbewusstsein bemerkbar. Manchmal wird die Anreizung aus dem Schatten auf das Bewusstsein spürbar, manchmal nicht. Wenn gleichzeitig der Radix-Alterspunkt einen Planeten aktiviert, weist der parallel ablaufende Mondknoten-AP gelegentlich auf karmische Hintergründe des momentanen Erlebens hin.

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Mondknotenhoroskop in der Praxis

16. Apr 2012 – 11:07:41

Das Mondknotenhoroskop wird nicht für sich allein gedeutet, sondern immer im Vergleich mit dem Grundhoroskop gesehen. Es zeigt unsere Vergangenheit mit all ihren Prägungen, das Grundhoroskop den gegenwärtigen Entwicklungsauftrag, die zu leistende Aufgabe oder jene Möglichkeiten, die die Zukunft für uns bereithält.

Beim Vergleich des Grund- mit dem Mondknotenhoroskop wird untersucht, inwieweit das Grundhoroskop vom Mondknotenhoroskop abweicht, indem man feststellt: „So war die alte Prägung der Vergangenheit (Mondknotenhoroskop), und heute stehen die Themen des Grundhoroskops auf dem Programm.“ Hierzu stellt man zunächst die Veränderung des Aspektbildes nach den Deutungsregeln der Huber-Methode fest. Als nächstes werden die Veränderungen der Hauspositionen der Planeten untersucht. Danach werden die „Klicks“ zwischen Mondknoten- und Grundhoroskop angeschaut.

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Klickhoroskope

06. Apr 2012 – 11:52:45

Horoskopvergleich in der Astrologischen Psychologie

Möchte ein Astrologe die Horoskope zweier Menschen miteinander vergleichen, so verwenden die meisten die Synastrie-Methode: man schaut sich die Planeten-Positionen in den Zeichen an und stellt fest, ob sie einen Aspekt zu den Planeten des anderen bilden. Wenn zum Beispiel die Sonne des einen auf 1° Widder steht und der Mond des anderen auf 1° Löwe, so besteht ein Synastrie-Aspekt, ein Trigon zwischen Sonne und Mond.

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Das Mondknotenhoroskop

Sonne und Mond

 

 

Die indische Astrologie definiert die Sonne als Symbol für das göttliche Bewusstsein, den Atma oder Purusha, das schauende Selbst. Dieses wahre Selbst ist unveränderlich, unbeeinflusst und unbeeinflussbar.

SonneDie Astrologische Psychologie deutet die Sonne etwas pragmatischer als das autonome Ich, das unabhängig von Bestätigungen seitens der Umwelt ein sicheres und festes Bewusstsein seiner selbst aufbauen kann. Die Dimension des wahren Selbst verortet die Astrologische Psychologie im Raum des leeren Kreises in der Horoskopmitte.

MondDer Mond symbolisiert in der indischen Astrologie Manas oder Citta, die Gesamtheit aller Denk- und Wahrnehmungsprozesse, das meinende Selbst. Manas bzw. Citta ist berührbar, beeinflussbar, veränderlich und wechselhaft, steht somit im Gegensatz zur unveränderlichen Sonne. Die Aufgabe des Mond-Bewusstseins ist es u.a., das strahlende Licht der Sonne zu reflektieren, es für das menschliche Bewusstsein in kleinen Portionen leichter aufnehm- und verdaubar zu gestalten. Weiterlesen

Der Asteroid Nr. 3811 „Karma“

13. Okt 2011 – 17:54:26

Am 14. Oktober 1953 entdeckte um 00.19 Uhr EET die finnische Astronomin Liisi Oterma in Turku den Asteroiden Nr. 3811, der den Namen Karma erhielt. (Datenquelle: Asteroiden-Liste von Werner Held)  Weiterlesen