Archiv der Kategorie: geistige Planeten

Neptun/Pluto Konjunktion Uranus

Die geistigen Planeten wurden erst in der Neuzeit entdeckt. Sie erschließen sich dem Menschen nicht mit bloßem Auge, sondern er benötigt technische Hilfsmittel, um sie erkennen zu können.

Die Konjunktionen von Neptun und Pluto folgen einem Zyklus von annähernd 500 Jahren Dauer. Die letzte Konjunktion ereignete sich vor 125 Jahren. Die kulturhistorischen Entwicklungen der letzten fünftausend Jahre im Spiegel der Konjunktionen zwischen Neptun und Pluto wurden bereits mehrfach thematisiert (zuletzt im Meridian 2/2017: Der Neptun-Pluto-Zyklus von Anne C. Schneider).

577 v. Chr.

Die Konjunktion des Jahres 577 v. Chr. hatte eine Besonderheit, denn Uranus stand damals nur viereinhalb Grade entfernt. Es ereignete sich eine „große“ Konjunktion von Uranus mit Neptun und Pluto im Zeichen Stier. Das Zeichen kann man sich in diesen Jahren durch die Anwesenheit von drei geistigen Planeten mit einer außerordentlichen geistigen Potenz aufgeladen vorstellen. Wird schon eine Konjunktion von Uranus mit Neptun oder mit Pluto als äußerst intensiv und machtvoll erlebt, bedeutet eine enge Konjunktion aller drei geistigen Planeten eine enorme Verstärkung, denn sie beherrschen als kollektive Archetypen den Geist der jeweiligen Zeit und prägen das Bewusstsein der Menschheit unter Umständen für Jahrtausende. Weiterlesen

Śri Aurobindo Ghose

Vom indischen Freiheitskampf zum Integralen Yoga

Radix

Radix

Aurobindo Ghose kam am 15. August 1872 in Kalkutta auf die Welt1. Sein Titel Śri weist in Indien auf eine Person hin, der Respekt zu erweisen ist. Sein Vorname Aurobindo ist ein Sanskritname für Lotus (aravinda), die Blume, die später in seinem Symbol auftauchen wird. Sein Vater war Arzt, der seine Söhne nach Großbritannien in die Schule schickte, als Aurobindo sieben Jahre alt war. Als Atheist wollte der Vater seine Söhne von indischen Einflüssen fernhalten und ihnen eine ausschließlich europäische Ausbildung zukommen lassen. Zurück in Indien sollten sie in der britischen Verwaltung wichtige Posten übernehmen. Weiterlesen

Bob Dylan

Am 14. Oktober gab das Nobelpreiskomitee der Schwedischen Akademie bekannt, dass der diesjährige Nobelpreis für Literatur an Bob Dylan geht und begründet seine Wahl damit, dass Dylan „neue poetische Ausdrucksformen innerhalb der großen amerikanischen Song-Tradition“ erschaffen habe. „Bob Dylan schreibt Poesie fürs Ohr, aber man kann seine Werke auch wunderbar als Poesie lesen.“  Weiterlesen

Geschichte des Internets

Das Internet ist ein Kind des Kalten Krieges, als Mittel ersonnen, um auch nach einem Atomschlag Russlands das große Amerika zumindest auf dem Informationswege vernetzt halten zu können. Erste Ideen, dies mithilfe von Computern zu bewerkstelligen, entwickelten sich mit Plutos Ingress in das Zeichen Jungfrau 1956. Als Uranus sich 1962 dazugesellte, nahm die Entwicklung Fahrt auf. Es wurden Visionen (!) entwickelt, die die Marschrichtung vorgaben. In diesen Jahren wurde das Internet als Idee geboren. Es fehlte allerdings noch die passende Hardware, denn Computer waren damals mindestens so groß wie eine Waschmaschine und so langsam wie eine Schnecke.  Weiterlesen

Jean-Claude Juncker

Ortshoroskop Brüssel

Ortshoroskop Brüssel

Als ich Junckers Mittagshoroskop mit den Ortshäusern für die Stadt Brüssel erstellte, dem Sitz der Europäischen Union, fiel mir auf, dass darin gerade eine AP-Konjunktion Mond aktuell wäre, die exakt wird, wenn seine Geburtszeit 15.00 Uhr ist. Rechne ich seine Radix für diese Zeit, steht der AC dort im Stier. Der aktuelle Radix-AP stände in Konjunktion mit Mars, der sich im eingeschlossenen Zeichen Fische im 11. Haus befände. Mars läge nahe dem Kreuzungspunkt K2, d.h. auch im Mondknotenhoroskop im 11. Haus.  Weiterlesen

Heliozentrische Planetenknoten

Als Planetenknoten bezeichnet man die Schnittpunkte der Planetenbahnen mit der Ekliptik. Wie beim Mondknoten gibt es je Planet einen aufsteigenden und einen absteigenden Knoten. Beim aufsteigenden Knoten überquert der Planet die Ekliptik in Richtung Norden (Nordknoten), beim absteigenden wandert er südwärts (Südknoten).

Heliozentrische Planetenknoten (Grafik: Harald Zittlau)

Heliozentrische Planetenknoten (Grafik: Harald Zittlau)

Nur die heliozentrischen Planetenknoten bilden eine Achse, weshalb humanistisch orientierte Astrologen wie Dane Rudhyar, Jeff Green, Noel Tyl und auch Bruno Huber ihnen den Vorzug geben. Da sie mit der Bewegung der Erde um die Sonne zusammenhängen, sollte bei der Deutung immer die Sonne als Zentralgestirn unseres Systems berücksichtigt werden. Im Zentrum steht dort nicht die Erde und die Persönlichkeit, das „niedere“ (irdische) Selbst, sondern die Sonne als Zentrumsfaktor des „höheren“ Selbst (Seele). Der Beobachter im Zentrum des Horoskops wird einer neuen Perspektive gewahr: der solaren. Weiterlesen

Dreidimensionale Horoskopdeutung

Früher gab man sich mit zwei Seiten einer Sache zufrieden: sie war entweder schwarz oder weiß, gut oder schlecht, richtig oder falsch. Stellt man sich diese dualistische Sichtweise grafisch vor, kommt eine „zweidimensionale Grafik“ heraus:

zweidimensional

Doch sobald ein dritter Pol hinzukommt, ein Grau oder ein Gelb, das Sowohl-als-Auch, wird die Grafik größer:

dreidimensional

Bezieht man diese dreidimensionale Sicht auf alle Horoskopfaktoren, also auf Planeten, Zeichen, Häuser und Aspekte, so sind diese eigentlich dreifach zu deuten. Seit dem Altertum kennt man die Dreiteilung des Menschen in Körper – Seele – Geist. Jeder hat schon davon gehört und kann sich etwas darunter vorstellen. Die „dreidimensionale Horoskopdeutung“, wie sie Louise Huber vertreten hat, deutet das Horoskop jeweils aus Sicht dieser drei Teile. Denn körperlich gesehen erlebt man zum Beispiel Saturn auf andere Weise als aus seelischer oder geistiger Sicht. Der Körper ist als physische Dimension zu sehen, die Seele die emotionale und der Geist die mentale. Weiterlesen

Die Planeten

Die Planeten sind die Akteure am Himmel. Sie sind das beweglichste Element im Horoskop. Der schnellste ist der Mond, der langsamste Pluto. Auf den Menschen bezogen symbolisieren sie Fähigkeiten oder Werkzeuge, mit denen die Welt erfahren und erlebt werden kann. Weiterlesen

Pluto

Nachdem mit Neptun 1846 der achte Planet des Sonnensystems entdeckt wurde, vermutete die Fachwelt aufgrund kleiner Störungen der Umlaufbahnen von Uranus und Neptun einen weiteren, neunten Planeten im Sonnensystem. Doch es sollte fast 84 Jahre dauern, bis Planet X gefunden wurde.

Das erste Foto

Der amerikanische Astronom Percival Lowell (1855-1916) widmete sich in seinen letzten Lebensjahren intensiv der Suche nach dem Planeten X und finanzierte das nach ihm benannte Observatorium in Flagstaff, Arizona. Wie sich später herausstellen sollte, war auf zwei fotografischen Platten, die er 1915 ein Jahr vor seinem Tod angefertigt hatte, Pluto bereits zu erkennen. Der Forscher suchte jedoch nach einem helleren Objekt, weshalb ihm die Entdeckung entgangen war.

Pluto Erste Fotoaufnahme FlagstaffDie Datenbank des Minor Planet Center (Pluto wurde inzwischen zum Zwergplaneten degradiert, woran der Astrologe sich nicht stören muss, es schmälert nicht den Einfluss dieses „Wandelsterns“) gibt Datum und Uhrzeit der ersten Fotoaufnahme mit 19.03.1915 um 06:20 UT in Flagstaff an. Das Horoskop für diesen Moment der Fotoaufnahme ist sehr aufschlussreich. Pluto befand sich auf 00°09‘08“ Krebs im Nakshatra Ardra. Weiterlesen

Neptun

NeptunNachdem 1781 der Planet Uranus entdeckt worden war, stellten die Astronomen aufgrund von Bahninstabilitäten bald fest, dass da draußen noch ein Planet um die Sonne kreisen muss. Es begann eine regelrechte Jagd auf diesen ominösen Planeten, der die Bahn des Uranus offensichtlich störte. Zu Beginn der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts widmeten sich zwei Männer der Herausforderung, die Position dieses neuen Planeten rechnerisch zu ermitteln. In England stellte John Adams im Jahr 1843 erste allerdings noch ungenaue Berechnungen an. In Frankreich berechnete im Spätsommer 1846 der Mathematiker Urbain Le Verrier genauere Zahlen und schickte diese an die Berliner Sternwarte mit der Bitte, nach dem Objekt zu suchen. Observator Johann Gottfried Galle erhielt den Brief am 23. September 1846 und machte sich noch am selben Abend an die Arbeit. Zunächst erfolglos. Sein Mitarbeiter Heinrich d’Arrest schlug vor, die Beobachtungen mit einer akademischen Sternkarte zu vergleichen. So kam es, dass Galle die im Fernrohr sichtbaren Sterne ansagte und d’Arrest diese mit der Sternkarte verglich. Um 00:00:15 LMT schließlich rief d’Arrest: „Dieser Stern ist nicht auf der Karte!“ Entdeckung 1846 Galle Radix

Dieser Stern war der Planet Neptun. In der Folgenacht überprüfte Galle seine Beobachtungen und war nun sicher, den neuen Planeten entdeckt zu haben.

Meist wird der Tag der Entdeckung mit 23. September 1846 angegeben. Damals begann für Astronomen der Tag um 12 Uhr Mittag. Nach unserer heutigen Zeitrechnung begann nach Mitternacht der 24. September.  Weiterlesen

Uranus

Wilhelm HerschelWilhelm Herschel wurde am 15. November 1738 in Deutschland geboren und floh 1757 nach England, nachdem französische Truppen seine Heimatstadt Hannover besetzten. Er arbeitete als Musiklehrer, Komponist und Organist. Die Astronomie war sein Hobby und der Bau astronomischer Instrumente ein Nebenerwerb. Er baute zahlreiche Spiegelteleskope mit wachsendem Durchmesser und damit immer größerer Auflösung, die zu den besten und leistungsfähigsten seiner Zeit gehörten.

Am Abend des 13. März 1781 identifizierte er „zwischen 22 und 23 Uhr“ in seinem Teleskop einen Lichtfleck, den er zunächst für einen Kometen hielt, denn in den folgenden Nächten stellte er fest, dass sich der Fleck tatsächlich bewegte. Die Berechnung der Bahn des vermeintlichen Kometen gestaltete sich allerdings schwierig, da er bald am Westhorizont entschwand. Erst im August konnte seine Spur erneut wieder aufgenommen werden. Es sollte allerdings noch bis Dezember dauern, bis die Bahn des neuen Objektes berechnet werden konnte. Kometen besitzen eine parabelförmige Bahn, während Planeten mehr oder weniger konzentrische Kreise oder Ellipsen um die Sonne vollführen.

Auf die Idee, so zu tun, als sei das neue Objekt ein Planet, kam der Astronom Anders Lexell, der sich 1781 gerade auf einer ausgedehnten Europareise befand und im März zufällig in England Station machte und zu Herschels Entdeckung erste vorläufige Berechnungen anstellte. Erst nach Abschluss seiner Reise und Rückkehr nach Sankt Petersburg konnte er diese Berechnungen im Dezember fortführen mit dem Ergebnis, dass es sich tatsächlich um einen Planeten handeln musste, der ungefähr doppelt so weit von der Erde entfernt war wie Saturn.  Weiterlesen

Plutos Weg durch den Steinbock

Dass Pluto in der Luft liegt, ist kaum zu übersehen, schweift der Blick über die Titelzeilen astrologischer Blogs und Gazetten. Im letzten Jahr widmete der Astrologe Vinzent Liebig in seinem Blog dem Planeten Pluto einige sehr interessante Artikel, zum Beispiel über die Bedeutung von Pluto im Zeichen Steinbock, das er seit dem Jahr 2008 durchwandert.

Mich hatte dieser Artikel bereits letztes Jahr zu einem Text über Pluto im Steinbock angeregt, den ich dann jedoch aus den Augen verloren hatte. Heute morgen entdeckte ich ihn auf meiner Festplatte. Damit er nicht wieder in Vergessenheit gerät, veröffentliche ich ihn nun mit einem Jahr Verspätung. Weiterlesen

Transpersonale Astrologische Psychosynthese

Roberto Assagioli Radix

Roberto Assagioli Radix

Im Juni 1997 hielt Bruno Huber während des API-Seminars Astrologische Psychosynthese einen Vortrag über Transpersonale Astrologische Psychosynthese. Psychosynthese ist ein Prozess, der sich ständig in der Psyche eines jeden Menschen vollzieht. Gleichzeitig ist Psychosynthese eine Methode der psychischen Entwicklung und Selbst-Verwirklichung. Schöpfer dieser Methode ist der italienische Psychiater Roberto Assagioli. In der Astrologischen Psychologie (Huber-Schule) spielt die Psychosynthese eine grundlegende Rolle.

Im Folgenden veröffentliche ich die schriftliche Übertragung meiner Tonbandaufzeichnung von damals.

balkenRoberto Assagioli unterscheidet die personale von der spirituellen Psychosynthese. Eine spirituelle Psychosynthese ist nicht möglich, wenn nicht zuvor eine einigermaßen gut verlaufene personale Psychosynthese stattgefunden hat. Der Mensch muss erst als Mensch „gerade gewachsen“ sein, bevor er sich sozusagen dem Himmel entgegenstrecken kann.  Weiterlesen

Richard von Weizsäcker

Richard von Weizsaecker Radix„Konsens“ war das Schlagwort des Tages in den Nachrufen zum Tode des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am 31. Januar 2015. Er galt als ein Politiker, der nicht polarisierte sondern der die Übereinstimmung mit seinem Gegenüber suchte, sei es Feind oder Freund. Dabei unterwarf er sich nicht seinem Gegenüber, sondern er begegnete ihm auf Augenhöhe. Diese Eigenschaft und Fähigkeit ist heutzutage in dieser Branche, die ihre Entscheidungen gerne als „alternativlos“ darstellt, leider selten anzutreffen. Deshalb ist es sehr bedauerlich, dass Menschen wie Richard von Weizsäcker künftig nicht mehr das Augenmerk der Bürger auf die wirklich wichtigen Dinge lenken können.  Weiterlesen

Robin Williams

Der Schauspieler wurde am Vormittag des 11. August 2014 in seinem Haus tot aufgefunden – Tod durch Erhängen, aller Wahrscheinlichkeit nach Suizid.

Super-Vollmond über Chicago

Super-Vollmond über Chicago

Am Tag zuvor war Super-Vollmond: ein Vollmond, bei dem der Mond bei Auf- und Untergang besonders groß erscheint, weil er sich nahe dem Perigäum, dem erdnahesten Punkt seiner Umlaufbahn um die Erde befindet. Erstellt man das Horoskop dieses Super-Vollmondes, ist dieser erkennbar an der Opposition des Mondes zur Sonne und zu Lilith, dem schwarzen Mond. Auf Williams’ Geburtsort Chicago berechnet, zeigt sich der Skorpion-Aszendent in der Halbsumme von Mars/Saturn. Legt man dieses Vollmond-Horoskop auf Williams Radix *), erkennen wir Radix-Pluto auf der Vollmondachse (Radix + Super-Vollmond). Der Super-Vollmond projizierte bildlich gesprochen ein überdimensionales Bild des Kleinplaneten Pluto an den Himmel. Das war für Robin Williams im Bewusstsein offenbar nicht mehr zu ertragen.

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Determination und Freiheit astro-psychologisch

Der Mensch hat einen freien Willen,
aber keinen Willen ihn zu gebrauchen.

Schopenhauer

Die Astrologische Psychologie (Huber- oder API-Methode) möchte im Menschen eine erhöhte Lernfähigkeit anreizen und zum eigenständigen autonomen Denken anstiften. Sie bietet hierzu keine Fertiglösungen an, sondern sie stellt ein Instrument der Selbsterkenntnis zur Verfügung, wodurch Selbstakzeptanz, Kreativität, Lebensfreude und Freiheit des Menschen gefördert werden. Determinierende Techniken, zu denen insbesondere Prognosen gehören, konterkarieren diese Zielsetzung, denn sie forcieren die Unfreiheit und Abhängigkeit des Menschen. Aus Sicht der Astrologischen Psychologie sind die Erlebnisse der Innenwelt jene wirkenden Kräfte, die bestimmen, wie der Einzelne Ereignisse erlebt, beurteilt und auf sie reagiert. Weiterlesen

Edward Snowden

U p d a t e Edward Snowden Radix

Inzwischen ist die Geburtszeit von Edward Snowden bekannt: 4:42 Uhr in der Frühe (Geburtsurkunde). Der Aszendent ist somit im Sonnen-Zeichen Zwillinge, die Sonne steht an der Zeichengrenze auf 29°26′ Zwillinge am Talpunkt des 1. Hauses.

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Neptun – Empathie, Identifikation, Liebe

29. Jan 2012 – 12:48:03

In der Astrologischen Psychologie fassen wir die Planeten als Werkzeuge des inneren Wesenskerns auf, der in der Horoskopzeichnung durch den leeren Kreis in der Mitte dargestellt ist. Der innerste Kreis symbolisiert das Höhere (Wahre) Selbst, das Aspektbild seine Bewusstseinsstruktur und die Planeten seine Werkzeuge, mit denen es in der irdischen Welt agieren und reagieren kann. Die Planeten bieten dem Selbst die Handlungsmöglichkeiten und -fähigkeiten. Weiterlesen

Die geistigen Planeten und der Kreis in der Mitte

23. Jan 2010 – 10:38:36

„Der Neptun ist doch spirituell?“ wurde ich kürzlich gefragt.

In der Astrologischen Psychologie zeichnen wir in die Mitte eines Horoskops stets einen leeren, unberührten Kreis.

C. G. JungDer Kreis in der Mitte steht für das Wesenszentrum, das SEIN, das biblische „Ich bin der Ich bin!“. Im Hinduismus kennt der Advaita Vedanta den Begriff „Atman“: das individuelle (wahre) Selbst, die unzerstörbare, ewige Essenz des Geistes, die durch diesen Innenkreis dargestellt wird. Das Horoskop umschreibt diese ewige Essenz, die selbst vom Horoskop unberührt bleibt. Sie ist der Beobachter und der Erlebende in der Welt der Manifestation (das Horoskop mit Planeten, Zeichen und Häusern), während sie selbst zeitlos und ewig in der Gegenwart ist. Weiterlesen