Archiv der Kategorie: Mond

Boris Becker

Am 21. Juni erklärte ein britisches Gericht Boris Becker für zahlungsunfähig. Im indischen Horoskop läuft seit einem Jahr eine Venus/Merkur-Planetenphase. Besonders eng wurde es für Becker im Mai mit Beginn des Sonne Pratyantar Dasha. Die Sonne steht gemeinsam mit Merkur im 12. Haus der Ausgaben und Verluste. Venus steht in sehr guter Würde in ihrem Mulatrikona Waage im 11. Haus, das große Gewinne anzeigt. Das spiegelt den akuten finanziellen Engpass anschaulich wider. Weiterlesen

GZ-Aspekte zu Ich-Planeten (2)

Mond in Aspekt zum GZ

Der Mond ist in der Astrologischen Psychologie das Gefühls-Ich, das sich selbst erkennt, sobald es sich von einem Gegenüber wahrgenommen fühlt, mit ihm in Kontakt und Austausch treten kann. Deshalb wird der Mond auch Kontakt-Ich genannt. Der Mond reflektiert das Licht der Sonne, erst dann ist er für uns sichtbar. Steht der Mond in Aspekt zum GZ, reflektiert er im Bewusstsein in Analogie dazu das „Licht“ des Galaktischen Zentrums. Der Mond ist ein wesentlicher astrologischer Faktor in Liebes-Beziehungen. Aspekte zum GZ können als „Störfaktor“ einen nachteiligen Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen ausüben. Weiterlesen

Donald Trump, ein Narzisst?

Immer mehr Psychologen lassen verlauten, Donald Trumps Erscheinen und Auftreten lege eine narzisstische Persönlichkeitsstörung nahe. Kennzeichen des Narzissten ist die übersteigerte Vorstellung von der eigenen Bedeutung bei gleichzeitiger Unfähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen und Empathie oder Mitgefühl zu entwickeln. Außerdem die Neigung zu übertreiben, zu lügen und zu täuschen.

Narzissmus hat in der Regel eine Geschichte. Meist entsteht er bereits in der frühen Kindheit. Die Eltern hatten wenig bis keine Einfühlung und missbrauchten ihr Kind seelisch, indem sie es für ihre eigenen Interessen ausgenutzt, manipuliert und ausgebeutet haben.

Finden sich im Horoskop von Donald Trump Hinweise auf Narzissmus? Weiterlesen

George Michael

Der Popstar starb am ersten Weihnachtsfeiertag im Alter von 53 Jahren. Allein diese Information reicht um zu wissen, dass er vom Alterspunkt her in einem Lebensjahr mit hoher Stressbelastung starb. Ähnlich belastend sind das Alter von 17, 35 und 71 Jahren. Mit 53 Jahren steht der Alterspunkt im Schatten (Stressbereich) einer kardinalen Hausspitze, hier dem Medium Coeli (MC), der 10. Hausspitze. Schauen wir in Michaels Radix, liegt der AP exakt auf Chiron und im Quadrat zur Merkur/Venus-Konjunktion. Weiterlesen

Vedische Astromedizin der Krebserkrankungen

Eine Krebserkrankung entsteht unter zwei Voraussetzungen: ein geschwächtes Immunsystem und ein krankhaftes Zellwachstum. Das Immunsystem ist Teil des Körpersystems, das die indische Astrologie der Herrschaft der Sonne unterstellt. Aus diesem Grunde ist zunächst die Sonne und/oder ihr Herrschaftszeichen Löwe in die Horoskopbetrachtung einzubeziehen.

Sapta Dhatu BPHS

Sapta Dhatu BPHS

Innerhalb des Organsystems der Sonne (Dhātu Asthi अस्थि = Knochen, Skelettsystem) regiert der Mond die Blutversorgung, Mars das Knochenmark und Jupiter die Thymusdrüse. Jupiter als natürlicher Freund der Sonne spielt eine wichtige Rolle bei der körpereigenen Abwehr, denn einige der im Knochenmark (Mars, ebenfalls ein natürlicher Freund der Sonne) gebildeten weißen Blutkörperchen (Leukozyten) erhalten in der Thymusdrüse den Auftrag, sich als T-Zellen (T-Lymphozyten) um die körpereigene Abwehr zu kümmern. Sie werden dort entsprechend „geprägt“. Dies geschieht in Teilen auch in der Milz, die innerhalb des Organsystems der Sonne von Merkur regiert wird.  Weiterlesen

Die Planeten

Die Planeten sind die Akteure am Himmel. Sie sind das beweglichste Element im Horoskop. Der schnellste ist der Mond, der langsamste Pluto. Auf den Menschen bezogen symbolisieren sie Fähigkeiten oder Werkzeuge, mit denen die Welt erfahren und erlebt werden kann. Weiterlesen

AfD, eine Alternative für Deutschland?

Astro-psychologische Deutung

Das Horoskop der „Alternative für Deutschland“ (14.04.2013, 11:10 Uhr, Berlin) wird von einer Aspektfigur dominiert, der „Wanne“.

aspfig08Es ist eine Vierecksfigur, die nach Ruhe, Harmonie und Genuss strebt. Die vielen grünen Aspekte können jedoch verunsichern. Sie deuten auf eine hohe Sensitivität, während die rot-blauen Aspekte mehr Stabilität wünschen. Man spürt, dass die Dinge in Bewegung sind, vielleicht sogar chaotisch anmuten, und man strebt kompensativ danach, das, was man hat, um jeden Preis zu halten und zu schützen. Die Gefahr ist, dass man sich dabei zu schnell mit zu einfachen, oberflächlichen Lösungen zufriedengibt.

Mit den zwei grünen Aspekten im Inneren neigt der Mensch zu einer starken Subjektivität und Empfindlichkeit in der Wertung des Wahrgenommenen. Durch die eigene Blauäugigkeit sieht er die Dinge unter Umständen zu positiv und zu rosig und ist zu vertrauensselig.

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Super-Mondfinsternis

MoFi 28.09.2015

Super-Mondfinsternis

Am 28. September 2015 ist Vollmond, der durch die Nähe der Mondknotenachse zugleich eine totale Mondfinsternis ist. Eine Mondfinsternis wird auch Blutmond genannt. Denn der Schatten der Erde, der zum Zeitpunkt der exakten Finsternis den Mond verdunkelt, vermittelt einen dunkelroten Eindruck. Durch die maximale Nähe des Mondes zur Erde (Perigäum) ist es außerdem ein „Super-Vollmond“.

Bei vielen, vor allem jenen mit Radix-Stellungen auf 4° Widder und Waage oder in Aspekt hierzu, dürften in diesen Vollmondtagen „die Nerven blank liegen“. Weiterlesen

Der rechtsextreme Mob in Deutschland

Es ist schon ein wenig verlogen, wenn Bundes- und Landespolitiker entsetzt und gleichzeitig überrascht sind vom rechtsextremen Mob, der die letzten Wochen speziell im Osten der Republik wütet, denn hüben wie drüben war man seit Gründung der beiden deutschen Staaten konsequent auf dem rechten Auge blind. Insbesondere der Westen hatte eher eine Phobie vor links, vor Sozialismus und Kommunismus als vor extremem Nationalismus. Ewiggestrige schienen in Deutschland noch nie ein Problem gewesen zu sein. Da verlor der verbeamtete Postbote seinen Job nur, wenn er der DKP beitrat. Eine Mitgliedschaft in der NPD wäre vom Dienstherrn vermutlich nicht beanstandet worden. Zumindest ist mir kein solcher Fall bekannt. Weiterlesen

Das astrologische Familienmodell

familie-vater-mutter-kindDie klassische, traditionelle Astrologie kennt Deutungsformeln für Vater, Mutter und weitere Familienangehörige, die einen Psychologen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht mehr zufrieden stellen konnten. Deshalb stellte der Schweizer Psychologe und Astrologe Bruno Huber in den 1960er Jahren größere Untersuchungen an, um herauszufinden, wie man aus dem Horoskop psychologisch brauchbare Aussagen über Vater- und Mutterbindungen erhalten könne. Er förderte erstaunliche Resultate zutage: Weiterlesen

Pluto

Nachdem mit Neptun 1846 der achte Planet des Sonnensystems entdeckt wurde, vermutete die Fachwelt aufgrund kleiner Störungen der Umlaufbahnen von Uranus und Neptun einen weiteren, neunten Planeten im Sonnensystem. Doch es sollte fast 84 Jahre dauern, bis Planet X gefunden wurde.

Das erste Foto

Der amerikanische Astronom Percival Lowell (1855-1916) widmete sich in seinen letzten Lebensjahren intensiv der Suche nach dem Planeten X und finanzierte das nach ihm benannte Observatorium in Flagstaff, Arizona. Wie sich später herausstellen sollte, war auf zwei fotografischen Platten, die er 1915 ein Jahr vor seinem Tod angefertigt hatte, Pluto bereits zu erkennen. Der Forscher suchte jedoch nach einem helleren Objekt, weshalb ihm die Entdeckung entgangen war.

Pluto Erste Fotoaufnahme FlagstaffDie Datenbank des Minor Planet Center (Pluto wurde inzwischen zum Zwergplaneten degradiert, woran der Astrologe sich nicht stören muss, es schmälert nicht den Einfluss dieses „Wandelsterns“) gibt Datum und Uhrzeit der ersten Fotoaufnahme mit 19.03.1915 um 06:20 UT in Flagstaff an. Das Horoskop für diesen Moment der Fotoaufnahme ist sehr aufschlussreich. Pluto befand sich auf 00°09‘08“ Krebs im Nakshatra Ardra. Weiterlesen

Neptun

NeptunNachdem 1781 der Planet Uranus entdeckt worden war, stellten die Astronomen aufgrund von Bahninstabilitäten bald fest, dass da draußen noch ein Planet um die Sonne kreisen muss. Es begann eine regelrechte Jagd auf diesen ominösen Planeten, der die Bahn des Uranus offensichtlich störte. Zu Beginn der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts widmeten sich zwei Männer der Herausforderung, die Position dieses neuen Planeten rechnerisch zu ermitteln. In England stellte John Adams im Jahr 1843 erste allerdings noch ungenaue Berechnungen an. In Frankreich berechnete im Spätsommer 1846 der Mathematiker Urbain Le Verrier genauere Zahlen und schickte diese an die Berliner Sternwarte mit der Bitte, nach dem Objekt zu suchen. Observator Johann Gottfried Galle erhielt den Brief am 23. September 1846 und machte sich noch am selben Abend an die Arbeit. Zunächst erfolglos. Sein Mitarbeiter Heinrich d’Arrest schlug vor, die Beobachtungen mit einer akademischen Sternkarte zu vergleichen. So kam es, dass Galle die im Fernrohr sichtbaren Sterne ansagte und d’Arrest diese mit der Sternkarte verglich. Um 00:00:15 LMT schließlich rief d’Arrest: „Dieser Stern ist nicht auf der Karte!“ Entdeckung 1846 Galle Radix

Dieser Stern war der Planet Neptun. In der Folgenacht überprüfte Galle seine Beobachtungen und war nun sicher, den neuen Planeten entdeckt zu haben.

Meist wird der Tag der Entdeckung mit 23. September 1846 angegeben. Damals begann für Astronomen der Tag um 12 Uhr Mittag. Nach unserer heutigen Zeitrechnung begann nach Mitternacht der 24. September.  Weiterlesen

Erhöhung und Fall (1) – Uchcha und Nīcha

Erhöhung und Fall sind zwei Zustände, in denen sich ein Planet befinden kann. Der Sanskrit-Ausdruck für Zustand ist Avastha.

Ein Planet im Zeichen seiner Erhöhung (Exaltation) ist im Dīpta Avastha: er ist leuchtend, strahlend, hell und ausgezeichnet in seiner Wirkung. Ein Planet im Zeichen seines Falls (Debilitation) ist im Hīna Avastha: er ist niedrig, verlassen, mangelhaft und fehlerhaft bzw. im Bhīta Avastha: aufgeschreckt, beunruhigt und in Panik.

Das Brihat Parashara Hora Shastra BPHS bezeichnet diese Zustande als Uchcha (hoch, erhöht) und Nīcha (niedrig, kurz).

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Uli Hoeneß

Uli Hoeness RadixLeidtun kann er einem schon, der Uli. Als Fußballer und Torschütze wurde Uli Hoeneß Anfang der 1970er Jahre als Zauberlehrling und Himmelsstürmer gefeiert. Der Alterspunkt wanderte damals durch das Zeichen Krebs, das zwei Hausspitzen beheimatet, was der Zeichenqualität und allen Planeten darin einen ungeheuren Power-Schub gibt. Man kann in diesen Jahren eigentlich gar nicht anders als erfolgreich sein. Das Feedback seitens der Umwelt ist ungeheuer und verlangt den Einsatz aller Kräfte und allen Potentials, das dem Horoskopeigner zur Verfügung steht. Weiterlesen

Richard Branson

Wikimedia "D@LY3D"

Richard Branson
Quelle: Wikimedia „D@LY3D“

Dass der Unternehmer und Multi-Milliardär Richard Branson wichtige Horoskopfaktoren im Zeichen Löwe haben muss, verrät schon sein Foto. Und tatsächlich ging zum Zeitpunkt seiner Geburt das Zeichen Löwe im Osten auf, mit Pluto ziemlich nahe dem Aszendenten im 1. Haus. Die Krebs-Sonne liegt im kardinalen Bereich des 12. Hauses.

 

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Christiane F.

Ihren Anfang nimmt eine Suchterkrankung in der Kindheit. Denn in unserer Kindheit werden die Weichen gestellt, ob wir eine „starke“ Persönlichkeit entwickeln können, die von ihrer Umwelt Liebe und Wertschätzung erfahren hat, die voll Selbstvertrauen und Vertrauen in andere ihren Weg ins Leben geht, die gelernt hat, dass auch in scheinbar ausweglosen Situationen Alternativen möglich sind, und die auch in schwierigen Lebenssituationen und in Zeiten von Einsamkeit und fehlender Bestätigung seitens der Umwelt nicht zu zerbrechen droht. Weiterlesen

Persönlichkeit – Drei Ich-Instanzen

15. Dez 2012 – 08:38:30

Vor einigen Monaten begann ich eine kleine Serie über das Ich und das Selbst im Horoskop aus Sicht der Astrologischen Psychologie. Im Text über Das Ich im Horoskop ging es um die Entstehung des Ich aus Sicht der frühkindlichen Entwicklung, während es im Text über Ich und Selbst im Psychosynthese-Ei um die Beziehung der Begriffe Ich und Selbst geht, die ich am Modell des Psychosynthese-Ei darstelle. Die Astrologische Psychologie verwendet in diesem Zusammenhang oft den Begriff Persönlichkeit, der in der Psychologie keine eindeutige, festgelegte Definition findet. Es kursieren mehrere Dutzend Theorien über die Persönlichkeit, und die Astrologische Psychologie ergänzt diese um die astrologisch-psychologische Sicht. Weiterlesen

Nakshatra Rohini, Hasta, Shravana (Mond)

01. Dez 2012 – 10:01:14

MondDer Mond steht in der indischen Astrologie für Manas, das die Welt „reflektierende Bewusstsein“. Häufig wird das Sanskritwort Manas in die deutsche Literatur mit „Geist“ übersetzt – ein schwammiger und mehrdeutiger Begriff der deutschen Sprache, der den Kern der Sache in Bezug auf die Bedeutung des Mondes leider nicht wirklich trifft. Eine mögliche Definition ist: das Bewusstsein im Allgemeinen, das, was über die Dinge nachdenkt und nachfühlt. Der Mond fühlt nicht nur, er denkt auch, er ist das Gemüt, das „abhängige, nachdenkende, meist konditionierte Bewusstsein“ (David Frawley). Oder auch: „das meinende Selbst“, in Anlehnung an einen Kommentar zum Yogasutra des Patanjali durch den Autor R. Sriram.  Weiterlesen

Das Ich im Horoskop

06. Jun 2012 – 14:09:15

Was ist eigentlich das „Ich“?

Bei Wikipedia lese ich über diesen Begriff:

Ich ist die Bezeichnung für die eigene separate individuelle Identität einer menschlichen natürlichen Person, zurückweisend auf das Selbst des Aussagenden.

Das Wort „Ich“ bezeichnet mich, mein individuelles Sein. Individuell bedeutet: getrennt von anderen Seienden (oder auch Nicht-Seienden). Zum Begriff Ich-Erleben erklärt uns Wikipedia weiter:

Das Ich erlebt der Mensch als das eigene Sein in den Ausdrucksformen von Denken, Fühlen und Handeln und betrachtet sich insofern auch meist als den Urheber derselben. Das Ich wird daher als Persönlichkeitsmittelpunkt empfunden, der die Struktur der Person maßgeblich bestimmt.

Ich-Denkmal Weiterlesen

Tithis – 30 indische Mondphasen

20. Apr 2012 – 09:31:17

Seit Jahrtausenden beobachtet der Mensch mit besonderer Aufmerksamkeit den Mond in seiner täglich sichtbaren Wandelbarkeit. Die frühesten schriftlichen Aufzeichnungen eines Mondkalenders stammen aus Mesopotamien und dem Babylonischen Reich. Der babylonische Mondkalender kannte 30 Tage. In Indien ist seit Jahrtausenden bis auf den heutigen Tag ein Mondkalender in Gebrauch, der sehr große Übereinstimmung mit dem babylonischen Mondkalender besitzt. Ein lunarer Tag, das ist ein Dreißigstel des lunaren Monats, wird dort Tithi genannt.  Weiterlesen