Früher gab man sich mit zwei Seiten einer Sache zufrieden: sie war entweder schwarz oder weiß, gut oder schlecht, richtig oder falsch. Stellt man sich diese dualistische Sichtweise grafisch vor, kommt eine „zweidimensionale Grafik“ heraus:
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Doch sobald ein dritter Pol hinzukommt, ein Grau oder ein Gelb, das Sowohl-als-Auch, wird die Grafik größer:

Bezieht man diese dreidimensionale Sicht auf alle Horoskopfaktoren, also auf Planeten, Zeichen, Häuser und Aspekte, so sind diese eigentlich dreifach zu deuten. Seit dem Altertum kennt man die Dreiteilung des Menschen in Körper – Seele – Geist. Jeder hat schon davon gehört und kann sich etwas darunter vorstellen. Die „dreidimensionale Horoskopdeutung“, wie sie Louise Huber vertreten hat, deutet das Horoskop jeweils aus Sicht dieser drei Teile. Denn körperlich gesehen erlebt man zum Beispiel Saturn auf andere Weise als aus seelischer oder geistiger Sicht. Der Körper ist als physische Dimension zu sehen, die Seele die emotionale und der Geist die mentale. Weiterlesen


Es ist eine Vierecksfigur, die nach Ruhe, Harmonie und Genuss strebt. Die vielen grünen Aspekte können jedoch verunsichern. Sie deuten auf eine hohe Sensitivität, während die rot-blauen Aspekte mehr Stabilität wünschen. Man spürt, dass die Dinge in Bewegung sind, vielleicht sogar chaotisch anmuten, und man strebt kompensativ danach, das, was man hat, um jeden Preis zu halten und zu schützen. Die Gefahr ist, dass man sich dabei zu schnell mit zu einfachen, oberflächlichen Lösungen zufriedengibt.

Die klassische, traditionelle Astrologie kennt Deutungsformeln für Vater, Mutter und weitere Familienangehörige, die einen Psychologen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht mehr zufrieden stellen konnten. Deshalb stellte der Schweizer Psychologe und Astrologe 
