Jeder Ort hat – astrologisch gesprochen – sein eigenes Häusersystem, das auf einem der Erdoberfläche eingeschriebenen Tierkreis gründet. Der englische Astrologe Sepharial (Walter Richard Old) nannte es Geodätische Entsprechungen1, der Schweizer Astrologe Bruno Huber Ortshoroskop2. Bekannt ist mir dieses Häusersystem bereits seit drei Jahrzehnten, doch seinen mundan-astrologischen Nutzen erkenne ich erst in neuerer Zeit.
Das Häusersystem ist aus astrologisch-psychologischer Sicht ein Abbild der (Um-)Welt, in die der Mensch hineingestellt ist. Jeder Mensch läuft stets mit seinen Geburtskonstellationen durch die Welt, durch Raum und Zeit. Gleichzeitig besitzt auch jeder Ort auf der Erde sein eigenes Häusersystem – das Orts-Häusersystem, das am geographischen Koordinatensystem abgelesen werden kann (zur Berechnung → Das Ortshoroskop). In diesem System können die Geburtsplaneten in anderen Häusern liegen als in der Radix. Die Anlagen des Betroffenen werden so entweder von der Außenwelt verstärkt nachgefragt und damit gefördert, oder sie können ignoriert, vernachlässigt oder sogar unterdrückt werden. Weiterlesen